Rosen verschenken zum Muttertag

gelbe-roseDie Rose gilt als die „Königin der Blumen“. Sie ist eine der Blume, die auf die Menschen eine ungeheure Faszination ausübt. Ihre Symbolik als die Blume der Liebe und Leidenschaft wird überall auf der Welt verstanden. Kein Wunder also, dass die Rosenzüchtung auf eine mehr als 2000 Jahre alte Geschichte zurückblicken kann.

Unerreicht unter den Schnittblumen

Die „Königin der Blumen“ ist auch unter den Schnittblumen unerreicht. Keine andere Blume zeichnet sich durch eine solche Sortenvielfalt aus, keine andere Blume betört die Menschen so mit ihrem Duft und mit ihrer Eleganz. Bei keiner anderen Blume ist ihre Bedeutung so bekannt wie bei der Rose. Es ist also nicht verwunderlich, dass Rosen die beliebtesten Schnittblumen überhaupt sind. Geradezu legendär ist die rote Rose. Sie ist als Symbol der Liebe und Leidenschaft die klassische Blume für Verliebte. Doch Rosen sind zu nahezu jedem Anlass das passende Geschenk. Rote Rosen als Zeichen der Lieb und Leidenschaft werden traditionell zum Hochzeits- oder Jahrestag verschenkt. Ebenso sind sie alternativlos ein absolutes Muss zum Valentinstag oder als romantisches Symbol bei einem Liebesgeständnis oder Heiratsantrag. Je dunkler das Rot, desto intensiver und aussagekräftiger wird die Bedeutung. Doch Rosen gibt es in zahlreichen Farbvarianten. Deshalb sind sie auch zum Muttertag, Geburtstag, Dienstjubiläum oder Ruhestand genauso passend wie zu Weihnachten, Ostern oder zum Advent. Ebenso gelten sie als traditionelles Blumengeschenk zur Hochzeit, sind in Brautsträußen fast immer enthalten und werden in der Trauerfloristik verwendet.

Als Schnittblumen werden Rosen in den Farben Weiß, Gelb, Orange, Grün, Violett, Rosa und im klassischen Rot angeboten. Dazu gibt es zwei- und mehrfarbige Rosensorten. Kleinblumige und großblumige, langstielige und kurzstielige Rosen komplettieren die Rosenauswahl. Eine besondere Rosenform sind Sprayrosen. Das sind buschige Rosen mit vielen kleinen Blüten. In der Regel haben Schnittrosen eine Länge von 30 cm bis hin zu 1 m. Die langstieligen Varianten werden gern als Einzelexemplar zu einem ganz besonderen Anlass verschenkt. Unter der Vielzahl der Rosensorten sind die Englischen Rosen und die Ekuador Rosen als Schnittblumen besonders beliebt. In Bezug auf die Blütenfarben sind rote Rosen mit Abstand die beliebtesten Rosen. So sind rund ein Drittel aller verkauften Rosen rot. Weiße Rosen werden hingegen am wenigsten verkauft.

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Auch im Hausgarten eine der beliebtesten Blumen

Rosen sind seit mehr als 2000 Jahren ein ständiger Begleiter aller Kulturen und sind keineswegs nur als Schnittblumen so überaus beliebt, denn Rosen findet man auch in fast allen Hausgärten. Dort sind sie in zahlreichen Formen, Farben und Sorten ein Blickfang, auf den jeder Hobby-Gärtner ungeheuer stolz ist. Zu den beliebtesten Rosenarten in Hausgärten gehören die Kletterrosen, Strauchrosen, aber auch Edelrosen und Beetrosen.

Wildrosen – natürliche Schönheit ohne Züchtung

Die meisten aller Rosensorten sind durch Züchtung entstanden. Doch auch heute noch gibt es überall auf der Welt in ihrer ursprünglichen Formen- und Farbenvielfalt. Die sogenannten Wildrosen sind Rosen, die ohne Züchtung entstanden sind. Die meisten Wildrosen stammen aus den gemäßigten Zonen der nördlichen Halbkugel. In Europa gibt es rund 25 Wildrosensorten. Weltweit sind etwa 120 Wildrosensorten bekannt. Wildrosen erinnern wenig an die eleganten Rosensorten, die als Schnittblumen verwendet werden. So zählt beispielsweise die Hagebutte zu den Wildrosen. Anders als die so zahlreichen gezüchteten Rosensorten zeigen Wildrosen eine eher bescheidene Farbauswahl. So sind die Blüten der Wildrosen in ihrem Ursprung weiß oder rosa.

Von der Antike bis heute

Schon in der Antike wurden Rosen kultiviert. Die älteste bekannte Darstellung einer Rose befindet sich in den Überresten des Knossospalastes auf Kreta. Bereits damals galt die Rose als eine symbolträchtige Blume und wurde von den griechischen Dichtern besungen. Auch der Beiname „Königin der Blumen“ stammt aus dem antiken Griechenland. Bei den Römern zählten Rosen zu den größten Luxusgütern. Im antiken Rom stieg die Rose jedoch nicht aufgrund ihrer außergewöhnlichen Schönheit zum Luxusgut auf. Stattdessen wurde sie zur Parfumherstellung und als Heilpflanze genutzt. Nach dem Untergang des römischen Reichs verlor die Rose jedoch zunächst einmal an Bedeutung, denn nur einige der widerstandsfähigsten Sorten überlebten und gerieten zunächst einmal mehr und mehr in Vergessenheit, bis im 16. Jahrhundert erstmalig eine gelbblühende Rose namens Rosa lutea aus Kleinasien nach Europa importiert wurde. In Mitteleuropa gab es bis dahin nur weiße, rosafarbene und rote Rosen. Mit der Einführung der ersten gelben Rose begann der unglaubliche Erfolgsweg der Rosenzüchtung, denn nicht nur die Farbe setzte bis dahin unbekannte Akzente.

Die China-Rosen hatten einen wesentlichen Vorteil gegenüber allen bis dahin in Mitteleuropa bekannten Rosensorten – sie blüht den ganzen Sommer über und nicht nur wie die alten Sorten einmalig. Durch die neuen Farbvarianten und das ertragreichere Blühverhalten entstand eine unvergleichliche Sortenvielfalt. Heute sind rund 30.000 Rosensorten bekannt und damit ist noch lange kein Ende in Sicht. Jahr für Jahr entstehen neue Rosensorten, sodass selbst passionierte und professionelle Rosenzüchter schon längst nicht mehr alle Rosensorten kennen.

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Rosenzucht ist wie eine Wissenschaft

Die Rosenzucht ist eine wahre Wissenschaft. Keine andere Blume hat so viele gezüchtete Sorten hervorgebracht wie die Rose. Seit Beginn der Rosenzüchtung werden Rosen in Klassen, Arten und Sorten unterteilt. Insgesamt gibt es mittlerweile mehr als 30.000 Rosensorten, von denen rund 13.000 auch als Schnittblumen Verwendung finden. Leider gibt es keine international verbindliche Klassifizierung, sodass die Klassifizierung in Klassen, Arten und Sorten von Land zu Land unterschiedlich sein kann. Als die wichtigsten Klassifizierungen gelten jedoch die der American Rose Society, des Verbandes britischer Rosenzüchter und des World Federation of Rose Societies (Weltverband der Rosengesellschaften).

Qualität beim Rosenkauf

Das verwirrende Durcheinander von Rosenklassen, Arten und Sorten ist selbst für Rosenzüchter oftmals schwierig zu durchschauen. Der Rosenkäufer interessiert sich indes meist wenig dafür. So sind beim Kauf von Rosen vielmehr das Aussehen, der Duft und vor allem die Qualität der Blumen von entscheidender Bedeutung. Rosen sind etwas ganz besonderes. Meist werden sie zu einem ganz bestimmten Anlass für einen ganz besonderen Menschen gekauft. Daher sollte beim Rosenkauf vor allem auf Qualität geachtet werden. Rosen sammeln in ihren Blütenblättern Energie in Form von Zucker. Diese benötigen sie zum Öffnen ihrer Blütenblätter. Beim Schnitt der Rose ist deren optimale Reife wichtig, denn wird sie zu früh geschnitten, kann sie die gesammelte Energie nicht mehr zum Öffnen ihrer Blütenblätter nutzen. Rosen sollten daher nur beim Floristen gekauft werden, denn beim Fachmann kann der Kunde sicher sein, eine qualitativ hochwertige Blume zu erhalten.